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Achtsamkeitsübungen: 8+ Tipps für Flowrunning

Aktualisiert: 8. Nov. 2023

Du fühlst dich vom ständigen Checken deiner Vitaldaten, Kalorienverbrauch und Rundenzeiten beim Laufen überwältigt? Du vermisst das entspannte Laufgefühl von früher? Keine Sorge, es gibt Wege, dieses Gefühl zurückzubekommen. Hier sind meine Top-Tipps, um deinen Flow beim Laufen wiederzufinden.


Frau joggt durch den Wald
Flowrunning: Laufen als Meditation


Was ist Flow?

Flow bezeichnet einen Zustand völliger Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit. In diesem Zustand verschmelzen Handlung und Bewusstsein, wodurch das Gefühl der Zeit verloren geht und die Aktivität als autotelisch empfunden wird, also als Selbstzweck. Der Begriff "Flow" wurde von dem Psychologen Mihály Csíkszentmihályi geprägt und beschreibt Momente, in denen Menschen völlig in einer Aufgabe aufgehen und alles um sich herum vergessen.


Vorteile des Flowrunnings

Flowrunning bietet nicht nur die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen, sondern fördert auch mentale Klarheit und emotionales Wohlbefinden. Die Vorteile sind:


Steigerung der Laufeffizienz: Durch das Aufgehen im Lauf werden Bewegungen flüssiger und effizienter.

Reduzierter Stress: Im Flow-Zustand vergisst man seine Sorgen und konzentriert sich voll und ganz auf den Moment.

Bessere Regeneration: Das Laufen im Flow-Zustand kann zu einer schnelleren und besseren Erholung nach dem Training beitragen.

Steigerung der Motivation: Der autotelische Zustand des Flows kann die Freude am Laufen erhöhen und somit die Motivation für zukünftige Läufe steigern.


1. MINIMALISMUS BEIM LAUFEN Lass Unnötiges zu Hause und schalte das Handy in den Flugmodus. Möchtest du trotzdem deine Daten tracken, verdecke deine Uhr und lass dich nicht ablenken. Genieße deinen Lauf, ganz ohne Digital Detox. Es mag kontraintuitiv erscheinen, aber das Weglassen von Technik kann die Qualität des Laufens erhöhen. Im Flowrunning geht es darum, die Uhr, das Smartphone und die Kopfhörer zu Hause zu lassen und sich voll und ganz auf den Moment zu konzentrieren.

Tipp: Beginne mit einem Lauf pro Woche im Digital-Detox-Modus.


2. DER RICHTIGE START Schon beim Umziehen beginnt die Entspannung. Nimm dir 5 Minuten für eine Atemübung. Regelmäßige Routinen unterstützen den Flow.

Mehr zum Atem: Schau dir meinen Artikel über "Crocodile Breath" an!


3. BAUE ROUTINEN EIN Routinen können beim Laufen helfen, schneller in den Flow zu kommen. Hier einige Vorschläge:

  • ATEMROUTINE Konzentriere dich beim Start auf deine Atmung. Tiefes, bewusstes Atmen hilft, dich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren.

  • GELLENKSVORBEREITUNG (CARs) Steigere die Beweglichkeit deiner Gelenke. Das hält sie gesund und verbessert den Lauf.

  • HERZ UND ATMUNG Steigere vor dem Laufen langsam deine Herzfrequenz. Beginne mit einem Wechsel aus 30 Sekunden Laufen und 30 Sekunden Gehen.


4. DEIN ACHTSAMKEITSZIEL Setze dir ein Ziel für deinen Lauf, das nicht mit Tempo oder Distanz zu tun hat. Frage dich nach dem Lauf, wie du dich fühlst. Welche Emotionen hattest du während des Laufens?

5. SEI OFFEN FÜR NEUES Nimm bewusst wahr, wie dein Körper auf den Lauf reagiert. Ändert sich etwas? Lass dich nicht entmutigen, sondern sieh jede Veränderung als Chance!

6. GENIEßE DEINE UMGEBUNG Das Laufen in der Natur kann so befreiend sein. Lenke deine Gedanken auf das, was dich umgibt. Der Himmel, der Wald oder die Architektur – versuche, dich voll und ganz darauf zu konzentrieren.

7. QUALITÄT DER BEWEGUNG Statt auf Schnelligkeit zu achten, konzentriere dich auf die Qualität deiner Bewegung. Spüre jeden Schritt und jede Bewegung deines Körpers.

8. NACH DEM LAUFEN Dein Körper arbeitet auch nach dem Laufen weiter. Gib ihm die Zeit und Pflege, die er braucht, um sich zu regenerieren.


Ergänzende Übungen zum Flowrunning

Zusätzlich zum Laufen gibt es Übungen, die den Flow-Zustand fördern oder ergänzen können:


Atemübungen: Bewusstes Atmen kann helfen, sich auf den Moment zu konzentrieren und den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.

Yoga: Die Kombination von Atmung und Bewegung in Yoga kann den Flow-Zustand fördern und die Flexibilität und Stärke verbessern, die für das Laufen nützlich sind.

Meditation: Einige Minuten der Stille und Achtsamkeit vor oder nach dem Laufen können den Geist beruhigen und den Flow-Zustand verstärken.

Das Flowrunning ist nicht nur ein Training für den Körper, sondern auch für den Geist. Es lehrt uns, im Hier und Jetzt zu sein, und zeigt uns, dass Laufen mehr ist als nur Bewegung – es ist ein Erlebnis.

Laufen kann mehr sein als nur ein Sport. Es kann eine Form der Meditation und ein Weg zur Selbstentdeckung sein. Mit diesen Tipps kannst du den Flow beim Laufen wiederfinden und den Moment in vollen Zügen genießen. Es geht nicht darum, wie schnell oder wie weit du läufst, sondern darum, wie du dich dabei fühlst.




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