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5 Symptome beim Sport, aber keine Angst

Aktualisiert: 17. Jan.

Beim Sport können unterschiedliche körperliche Reaktionen auftreten, die dich vielleicht beunruhigen. Doch in den meisten Fällen ist das ganz normal und kein Grund zur Sorge. Hier sind fünf Symptome, die beim Sport auftreten können, und was sie bedeuten:


Zwei Personen, die sich an Seilen sportlich betätigen
Körperliche Reaktionen auf das Training sind kein Grund zur Beunruhigung

1. Reizhusten nach dem Training: Hast du nach intensiver Anstrengung das Gefühl, du müsstest wie ein Kettenraucher husten? Das liegt oft an kleinen Muskelkrämpfen in der Lunge, ausgelöst durch kalte Luft oder extremes Training. Das ist ein Zeichen, dass deine Lunge wirklich gearbeitet hat.


2. Metallischer Geschmack im Mund: Fühlst du nach einem intensiven Satz einen blutigen Geschmack? Das kommt von deinen roten Blutkörperchen. Durch Anstrengung weiten sich deine Gefäße, um mehr Sauerstoff zu transportieren, und manchmal gelangt etwas Hämoglobin auf deine Zunge. Dieser Eisengeschmack ist aber nicht weiter schlimm.


3. Laufende Nase: Vor allem im Freien und in der Stadt kann die Nase beim Sport laufen. Das ist ein Schutzmechanismus, um Schadstoffe fernzuhalten. Es kann lästig sein, ist aber nicht bedenklich.


4. Harndrang beim Laufen: Laufen kann den Stoffwechsel ankurbeln und die Durchblutung im Darm fördern, was zu plötzlichem Harndrang führt. Dagegen helfen komplexe Kohlenhydrate wie brauner Reis oder Haferflocken am Vortag.


5. Gefühl der Benommenheit: Wenn du dich nach dem Training benebelt fühlst, könnte es daran liegen, dass deine Glykogenspeicher aufgebraucht sind. Ein Glas Fruchtsaft oder Traubenzucker kann schnell helfen.


Warum passiert das überhaupt? Dein Körper ist ein erstaunliches System, das ständig darauf abzielt, ein Gleichgewicht (Homöostase) zu bewahren. Während des Trainings treten physiologische Reaktionen auf, die dazu beitragen, den Körper anzupassen und mit dem Stress des Trainings umzugehen:


Energiegewinnung: Bei intensiver körperlicher Betätigung schaltet der Körper von aeroben (Sauerstoff nutzend) auf anaerobe (ohne Sauerstoff) Energiegewinnungsprozesse um. Anaerobe Prozesse können zu einer Anhäufung von Laktat führen, welches manchmal als Brennen in den Muskeln wahrgenommen wird.


Thermoregulation: Bei Anstrengung erzeugen die Muskeln Wärme. Um eine Überhitzung zu vermeiden, erweitern sich die Blutgefäße an der Hautoberfläche, und der Körper beginnt zu schwitzen, um sich abzukühlen.


Atmung und Herzfrequenz: Mit der Zunahme der Trainingsintensität steigen auch die Atmung und die Herzfrequenz an, um den Muskeln mehr Sauerstoff und Nährstoffe zuzuführen und gleichzeitig Abfallprodukte zu entfernen.


Neurologische Anpassungen: Bei anspruchsvollen Übungen schüttet der Körper Stresshormone aus, die dich wachsam machen und deine Reaktionszeit verbessern. Gleichzeitig fördert dies auch die Ausschüttung von Endorphinen, die als "Glückshormone" bekannt sind und helfen, Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern.


Zu intensives Training ohne angemessene Erholung kann jedoch zu Überlastung und Erschöpfung führen. Daher ist es wichtig, auf die Signale deines Körpers zu hören und einen ausgewogenen Trainingsplan zu befolgen. Auch wenn es gut ist, sich manchmal an seine Grenzen zu pushen, ist es genauso wichtig, dem Körper ausreichend Erholungszeit zu gewähren.


Ich hoffe, das gibt einen tieferen Einblick in das, was im Körper während des Trainings passiert!


Wusstest du schon? Dein Gehirn besteht zu 60% aus Wasser und zu 40% aus Fett. Hochwertige Öle wie Omega-3 können dabei helfen, es nach einem anstrengenden Wettkampf wieder aufzupäppeln.

Dein Körper ist klug und sendet dir Signale, wenn du vielleicht etwas kürzertreten solltest. Hör auf diese Signale und vermeide zu hohe Intensitäten, um Überlastungssymptome zu vermeiden.


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