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Warum Krafttraining essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden ist

Aktualisiert: 8. Nov. 2023

Warum Du Krafttraining in Dein Leben integrieren solltest – Myokine, Sarkopenie und Dein Wohlbefinden


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt seit 2020 erstmals offiziell zweimal pro Woche Krafttraining – eine Premiere in ihrer Geschichte der Bewegungsempfehlungen. Dieser Artikel enthüllt, warum diese Empfehlung so entscheidend ist und wie Krafttraining nicht nur Muskeln stärkt, sondern auch ein robustes Immunsystem fördert und Sarkopenie, den altersbedingten Muskelabbau, bekämpft.


Statistiken der WHO: 30% der Menschen in Europa machen genug Krafttraining.
Krafttraining laut WHO


Krafttraining und Dein Immunsystem

Die wegweisende Forschung von Bente Klarlund Pedersen von der Universität Kopenhagen zeigte, dass nach dem Krafttraining Interleukin 6 (IL-6), ein Schlüssel-Myokin, im Körper ansteigt. Dieses Myokin, ein Botenstoff, der bei Bewegung von den Muskeln freigesetzt wird, hat eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Die Forschung verdeutlicht: Mit jedem Gramm Muskulatur steigt nicht nur dein Fettstoffwechsel, sondern auch die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin, was das Risiko für Übergewicht und Diabetes senkt.

Wusstest Du das? Es wird geschätzt, dass unsere Muskeln zwischen 200 und 600 verschiedene My


okine produzieren können, die alle eine wesentliche Rolle in der Regulierung unserer Körperprozesse spielen.


Sarkopenie – Was ist das und wie beugst Du vor?

Sarkopenie ist der wissenschaftliche Begriff für den Muskelabbau, der mit dem Altern einhergeht. Die Konsequenzen reichen von Gebrechlichkeit bis hin zu erhöhter Sterblichkeit. Die gute Nachricht: Du kannst vorbeugen! Ein altersgerechtes, progressives Krafttraining, gekoppelt mit einer ausreichenden Proteinzufuhr von 1,5-2,0g pro kg Körpergewicht und ergogenen Substanzen wie Kreatin und Vitamin D, kann dem entgegenwirken.



Warum Muskulatur so wichtig ist

Deine Muskulatur ist nicht nur für körperliche Aktivitäten zuständig. Forschungen zeigen, dass sie sogar die Überlebenswahrscheinlichkeit bei bestimmten Krebsarten erhöhen kann. Ein faszinierendes Myokin, BDNF genannt, durchquert die Blut-Hirn-Schranke und fördert so die Gehirnfunktion, was wiederum das Gedächtnis stärkt und möglicherweise vor Demenz und Depressionen schützt.


Tipp: Schau Dir die Bewegungsempfehlung der WHO 2021 an und lass Dich inspirieren!



Fit und agil bis ins hohe Alter

Eine starke Muskulatur vergrößert den Bewegungsradius Deiner Gelenke, schützt vor Verletzungen und fördert eine verbesserte Koordination im Alltag. Mehr Muskulatur bedeutet auch ein geringeres Risiko für Oberschenkelhalsbrüche und eine höhere Stoffwechselrate.


Beachte dies: Laut einer Studie wird bis zum Jahr 2050 etwa zwei Drittel der Menschen in urbanen Gebieten leben. Das bedeutet, dass körperliche Anstrengungen immer seltener werden und die Notwendigkeit von Krafttraining für ein gesundes Immunsystem umso wichtiger ist.


FAZIT: Bewegung ist Leben

Behalte im Gedächtnis: Muskelaufbau ist bis ins hohe Alter entscheidend. Nicht nur für die Ästhetik, sondern um funktionelle Fähigkeiten zu erhalten und degenerativen Bewegungsmustern sowie Zivilisationskrankheiten entgegenzuwirken. Ein lebenslanges Krafttraining ist der Schlüssel zu einer guten Gesundheit und einem starken Körper.


"Man muss sich mit dem Gedanken anfreunden, dass Krafttraining ein lebenslanger Begleiter ist – der beste Schutz gegen Sarkopenie ab dem 25. Lebensjahr." – Coach Marc

In dem Sinne: "I lift things up and put things down."

Bist Du bereit, Dein Leben zu verändern? Beginne jetzt mit Krafttraining!

Quelle: Wackerhage H. Sarcopenia: Causes and Treatments. Dtsch Z Sportmed. 2017; 68: 178-184.


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